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Samstag, 18. Juni 2016

Tipps für deine erste Periode

Du hast das erste Mal deine Tage aber möchtest weder mit deiner Mutter noch mit einer deinen Freundinnen  sprechen? Dann sind hier ein paar Tipps für deine erste Periode.

Binde oder Tampon?
Das muss natürlich jeder selbst entscheiden. Ich habe am Anfang immer Binden verwendet, weil ich mit Tampons Probleme hatte, habe aber irgendwann zu Tampons gewechselt, weil ich diese praktischer finde. 
Binden sind insofern für Anfänger besser, weil sie einfach in den Slip geklebt werden und man sie nicht einführen muss. Außerdem gibt es sehr viele verschiedene Varianten, sodass man ausprobieren kann, welche für einen selbst am praktischsten ist. 
Der Vorteil an Tampons ist dafür, dass nichts "daneben gehen kann". Wenn man eine Binde schief einsetzt oder sich so bewegt, dass sie sich verschiebt, geht öfter mal ein bisschen Blut ins Hösschen. Das passiert bei einem Tampon nicht. Dafür ist es aber anfangs für viele kompliziert sie einzuführen und viele machen sich Sorgen, dass sie etwas falsch machen oder es ihnen weh tun könnte.  Wenn man sie nicht richtig einsetzt, kann es außerdem sein, dass sie ein wenig drücken oder weh tun.

!! Achtung: falls ihr Tampons benutzt, solltet ihr darauf achten, sie nicht zu lange drin zu behalten, denn das kann schädlich sein! Nach spätestens acht Stunden solltet ihr das Tampon wechseln, auch wenn es eigentlich noch gar nicht notwenig wäre !!

Zu Binden und Tampons und der richtigen Benutzung werde ich einen weiteren Artikel schreiben, das würde aber hier einfach den Rahmen sprengen. 

Abgesehen von Tampons gibt es auch noch andere Möglichkeiten, aber auch dazu wird es noch einen extra Artikel geben.


Wie sage ich es meiner Mutter?
Vielleicht ist dir die erste Periode ja peinlich und du weißt nicht, wie du es deiner Mutter sagen sollst. Ich denke dafür du solltest dir dafür erst einmal bewusst machen, dass die Periode nichts ungewöhnliches und ABSOLUT nichts peinliches ist. Sie betrifft die Hälfte der Menschheit. Und denk daran: Auch deine Mutter hat oder hatte einmal ihre Periode und weiß genau, wie es ist, wenn man sie das erste Mal hat und welche Probleme Mädchen dann haben. Sie wird das ganze bestimmt locker nehmen und dir alle deine Fragen beantworten, wenn du welche hast. Trau dich einfach.
Wenn du dich nicht traust, es dir direkt zu sagen, schreib doch zum Beispiel auf ihren Einkaufszettel "Binden" oder "Tampons". Sie wird dann feststellen, dass sie das nicht selbst geschrieben hat und wahrscheinlich sofort wissen, was los ist. Dann wird sie wahrscheinlich von sich aus auf dich zukommen und nachfragen ob alles in Ordung ist.


Schmerzen
Wenn du Regelschmerzen hast, kannst du dir gerne einmal diesen Artikel durchlesen. Kurz gesagt kannst du versuchen deine Schmerzen durch Wärme (Wärmflasche, Baden, Sauna), Entspannung, leichten (!) Sport oder Massagen zu lindern.



Blutflecken
Wenn du trotz Binde/Tampon einen Blutfleck etwa in deinem Höschen hast, würde ich dir raten, den Fleck so schnell wie möglich mit heißem Wasser auszuwaschen und den Slip anschließend in die Wäsche tun. Außerdem habe ich schon öfter den Tipp gehört, man solle den Slip über Nacht in Cola legen. Ich habe ihn allerdings noch nie ausprobiert und weiß deswegen nicht, ob er wirklich funktioniert. Außerdem ist es eine ziemliche Cola-Verschwendung, aber wenn ihr wollt könnt ihr das ja trotzdem mal ausprobieren.


Schule 
Damit es in der Schule nicht zu "blutigen Unfällen" kommt, rate ich dir IMMER mindestens eine Notfallbinde bzw ein Notfalltampon mitzunehmen, selbst wenn man sich sicher ist nicht seine Tage zu bekommen. Vor allem am Anfang kann es vor kommen, dass die Periode sehr unregelmäßig kommt und auch wenn man sie schon regelmäßig hat, ist es immer gut, was für den Notfall dabei zu haben. 
Wenn du vermutest, dass du bald deine Tage bekommen wirst, kannst du außerdem morgens schon eine Binde in deinen Slip kleben, damit im Fall der Fälle nichts im Höschen landet.


So. Das waren jetzt erst mal meine Tipps für die erste Periode. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-Mail schreiben an peppy.life.blog@gmail.com.

Ich hoffe sehr, dass euch der Artikel ein wenig weiter geholfen hat. Macht euch nicht zu viele Gedanken, denn die Periode bekommt jedes Mädchen früher oder später :)

Liebe Grüße, Melli

Samstag, 4. Juni 2016

So linderst du deine NERVOSITÄT

Wer kennt das  nicht? Man muss ein Referat in der Schule halten, schreibt einen wichtigen Test oder hat ein Bewerbungsgespäch für einen neuen Job. Und natürlich - wie könnte es anders sein - ist man mega nervös. Doch wie kann man diese Nervosität lindern, um sich nicht die Note oder den Job zu versauen?

Heute werde ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr eure Nervosität lindern könnt. 

Zulassen
Man wird die Nervosität sowieso nicht komplett los, deswegen lass sie doch einfach zu. Wenn du dich noch mehr anspannst, weil du versuchst die Nervosität los zu werden, bringt dir das auch nichts. Außerdem nehmen die Zuhörer deine Aufregung meist gar nicht wahr und wenn doch, denken sie meist nicht weiter darüber nach, weil sie wissen, dass es ihnen an deiner Stelle genau so gehen würde.

Durchatmen 
"Atme erst mal tief durch". Jaja wer hat diesen Spruch noch nicht gehört? Doch er stimmt wirklich. Durch deine Nervosität erhöht sich deine Atemfrequenz. Wenn du diese durch langsames und tiefes Atmen senkst, trägt das dazu bei, dass deine Nervosität nachlässt. Achte darauf, dass du langsam und tief in den Bauch atmest. Halte nach jedem Einatmen den Atem für ein paar Sekunden an und atme dann langsam wieder aus. Wenn du willst, kannst du deine Hand auf deinen Bauch legen, um zu kontrollieren, dass du wirklich in den Bauch atmest. Außerdem lenkst du dich von deiner Nervosität ab, wenn du dich ganz auf das Ein- und Ausatmen konzentrierst.
Zusätzlich führt der dabei eingeatmete Sauerstoff auch noch dazu, dass du dich besser konzentrieren kannst.

Autogenes Training
Autogenes Training hilft dir dabei, dich zu entspannen und deine Nervosität zu lindern. Du kannst es auch mal mit Mediationen versuchen.

Vorbereitung
Bereite dich gut vor! Denn wenn du weißt, dass du gut vorbereitet bist, hast du von vorneherein ein sichereres Gefühl und deine Nervosität ist nicht ganz so stark. Sieh außerdem, dass du einen guten Start vorbereitet hast, denn auch bei hier gilt: "Der erste Eindruck zählt". Wenn du am Anfang sicher und souverän auftrittst, denken die meisten den Rest deines Vortrags gar nicht mehr darüber nach, ob du nervös bist oder nicht.

Üben
Übe deinen Vortrag ein, am besten vor einer anderen Person. Frag doch einfach jemanden aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis, ob er oder sie sich deinen Vortrag mal anhören würde. Vielleicht schaffst du es ja sogar, dass dir gleich mehrere Personen auf einmal zuhören. 
 
Muskeln an- und entspannen 
Spann deine Muskeln alle paar Sekunden an und entspanne sie dann wieder. Wiederhole diese Übung ein paar Mal. Das kannst du auch mit deinen Händen machen. Balle sie dafür zu Fäusten, presse sie fest zusammen und lass nach ein paar Sekunden wieder locker. Wiederhole das ganze, bis du ruhiger bist.

Hände beschäftigen
Halte während dem Gespräch etwas in der Hand, Etwa einen Stift oder dein Notizblatt. Wenn deine Hände beschäftigt sind, entspannst du dich. Achte dabei außerdem darauf, dass deine Notizen auf einem möglichst kleinen Zettel stehen. Je größer der Zettel, desto mehr sieht man das zittern deiner Hände. Geeignet sind DinA5 Seiten oder noch besser Karteikärtchen.

Blickkontakt
Gibt es bei deinem Vortrag jemanden, den du sympatisch findest? Jemanden, der dich freundlich anlächelt? Schaue diese Person an, ohne dabei zu vergessen, zwischendurch auch den Rest des Publikums anzusehen. Es wird dir mehr Selbstbewusstsein geben, wenn du jemand sympathischen direkt ansiehst und dir von ihm Mut machen zu lassen.


Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps ein bisschen weiterhelfen und wünsche dir viel Glück bei deinem Test, Vortrag oder Vorstellungsgespräch. Du schaffst da!

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wenn du noch weitere Tipps gegen Nervosität hast.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, 

Melli





Samstag, 28. Mai 2016

Tipps gegen Regelschmerzen - Mythos oder Wahrheit?

Au!
Oh man... Schon wieder Bauchschmerzen! Also ab mit einer schönen Wärmflasche ins Bett und nicht mehr aufstehen, bis sie vorbei sind!

Jaja... Welches Mädchen kennt sie nicht? Die Schmerzen während der Periode. Aber helfen die Wärmflasche und das Bett wirklich dabei, die Schmerzen zu lindern?

Heute geht es darum welche dieser Tipps wirklich helfen sollen und ob es auch "Perioden-Mythen" gibt, die nur zum Schein helfen. Und vielleicht sind ja auch ein paar Tipps dabei, die Du noch nicht kanntest?

Gerne schreibe ich - wenn Interesse besteht - noch einen weiteren Artikel zum Thema Schmerzlinderung während der Regel. Hinterlasst mir dafür einfach einen Kommentar, schreibt mir eine E-Mail oder teilt meinen Artikel, um mir zu zeigen, dass Euch das Thema interessiert.
Wenn Du selbst noch weitere Tipps oder Erfahrungen hast, kannst Du mir diese gerne in den Kommentaren oder einer E-Mail peppy.life.blog@gmail.com schreiben, um den anderen mit ihren Schmerzen zu helfen.

Natürlich wirken die verschiedenen Methoden bei jedem Mädchen anders, deswegen musst Du die verschiedenen Tipps einfach ausprobieren um zu sehen, welche bei Dir am besten wirken. Im Notfall oder bei besonders starken Schmerzen solltest Du am besten mit Deiner Frauenärztin sprechen, aber vielleicht helfen Dir diese Tipps ja für´s Erste weiter.


1. Wärme
Stimmt! Denn die Wärme wirkt krampflösend und entspannt uns. Deswegen ist der Tipp sich eine Wärmflasche zu machen oder ein heißes Bad zu nehmen auf jeden Fall sinnvoll! Auch in die Sauna zu gehen, hilft manchen bei ihren Schmerzen. Wenn Du es noch nicht probiert hast, solltest Du das auf jeden Fall tun. Wenn Du kein heißes Bad nehmen willst, solange Du deine Tage hast, kannst Du es aber auf jeden Fall mit einer Wärmflasche im Bett versuchen.

2. Entspannung
Womit wir auch gleich beim zweiten Punkt wären: der Entspannung und dem Liegen im gemütlichen Bett. Zu aller erst einmal zum Liegen: Auch das Liegen entspannt unsere Muskulatur und wirkt deswegen krampflösend. Stimmt also auch.
Zum Punkt Entspannung gibt es aber noch mehr. Vielleicht hilft es Dir ja schon, dich einfach zu entspannen, das kann im Bett, auf der Couch oder im Park sein. Es geht einfach darum, aus dem Stress im Alltag herauszukommen und so die Anspannung loszuwerden, wodurch gleichzeitig auch die Krämpfe im Bauch gelöst werden.
Zur Entspannung und damit zur Schmerzlinderung kann außerdem eine Massage beitragen. Hierbei können zusätzlich Öle wie zum Beispiel Kamille oder Fenchel einmassiert werden. Die Massage hilft die Krämpfe zu lösen und fördert noch dazu die Durchblutung, was sich ebenfalls schmerzlindernd auswirkt.
3. Tee
Viele empfehlen, Tee bei Regelschmerzen zu trinken, am besten Kräutertee wie Kamille oder Pfefferminze. Auch dieser Tipp erweist sich bei vielen als hilfreich, da diese Tees die Muskulatur entspannen und so zur schmerzlinderung beitragen.
4. Sport
"Geh raus, beweg dich ein bisschen!" 
Schon mal gehört wenn du deine Tage hattest? Aber es stimmt wirklich. Sport fördert, wie auch eine Massage, die Durchblutung und löst so die Verkrampfung. Zusätzlich werden dabei Glückshormone ausgeschüttet, die dich deine Schmerzen vielleicht zusätzlich vergessen lassen. Mit Sport ist in diesem Fall auch gar kein Hochleistungssport gemeint, sonder nur "leichter" Sport, also zum Beispiel eine Runde spazieren gehen durch den Park, ein bisschen Yoga oder, oder, oder... Eben ein bisschen Bewegung um die Verkrampfungen zu lösen und die Schmerzen zu lindern.

5. Pille
Als letzten (!) Ausweg kann man sich auch die Pille verschreiben lassen. Viele sagen, dass sie die Schmerzen lindert, die Dauer der Periode verkürzt und die Stärke der Blutungen verringert. Jedoch hat die Pille auch viele Nebenwirkungen. (Dazu werde ich Euch noch einen extra Artikel schreiben, das würde hier sonst einfach den Rahmen sprengen.)
Wenn Du die Pille nehmen willst, solltest Du dir das voher gründlich überlegt und ein ausführliches Gespräch mit deinem Frauenarzt geführt haben. Außerdem ist gar  nicht gesagt, dass die Pille bei Dir wirklich schmerzlindernd wirkt. Bei mir persönlich hat sie sehr geholfen, auch wenn ich die Pille nicht aus diesem Grund verschrieben bekommen habe. 



Wie Du siehst, sind eigentlich alle der Tipps, die man sich so erzählt, auch wahr und helfen - dem einen mehr, dem anderen weniger. Bevor Du aber zu starken Schmerzmitteln oder der Pille greifst, würde ich Dir raten, erst einmal möglichst viele Tipps auszuprobieren. Sowohl Pille als auch Schmerzmittel können Nebenwirkungen haben und durch einfache Tipps evtl. vermieden werden. Natürlich sollst du aber auch nicht zu stark unter deiner Regel leiden. Sollten keine Tipps oder Hausmittelchen helfen, solltest Du am besten mit deiner Frauenärztin reden.

Ich hoffe ich konnte ein paar von Euch da draußen helfen. 
Gute Besserung und ich würde mich Freuen, wenn du Teil unserer peppigen Mädchen-Community wirst. 

Viel Spaß noch auf meinem Blog oder beim Ausprobieren der Tipps (auch wenn man dann statt Spaß wahrscheinlich lieber Erfolg wünschen sollte).

Melli ♥